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Hinaus in die weite Wildnis
Unsere Fazenda liegt mitten im Pantanal. Genauer gesagt im
südlichen Bereich der Pantanal-Subregion "Nhecolândia", nördlich des Rio Negros.
In und um unsere Farm erleben Sie den grössten Artenreichtum des Pantanals. Ob Vögel, Wasser- und Flusstiere, ob Rinder, Rehe oder Echsen - sie
leben alle mit uns und um uns herum.
Ausflüge und Aktivitäten:
- Auf dem Sattel zu den Tieren
- Fotosafari mit Beobachtungstechnik, Tier- und Pflanzenkunde.
- Piranha-Fischen in der baía das piranhas
- Trip durch die Nacht mit Alligator-Begegnung
- Einblick in die Arbeit der Peaos - den Cowboys des Pantanals
- Jeep-Ausflug auf benachbarte Fazendas
Unsere Ausflüge gestalten wir ganz nach Ihren Wünschen, den Begebenheiten der
Jahreszeit und der Wetterverhältnisse. Als Bewegungsmittel steht Ihnen
folgendes zur Verfügung:
- 30 Pferde. Die Pferde sind der Stolz
unserer Fazenda, dienstfertig, zahm und gutmütig. Und wahre Prachtstiere. Sie
werden auf deren Rücken während Stunden durch Sümpfe, Weiden und Wälder reiten
und können sich dabei auf ihre Trittsicherheit im grössten Dickicht und im
tiefsten Fluss verlassen. Sie scheuen nicht und strahlen eine bewundernswerte
Ruhe und Erhabenheit aus. Auch unerfahrene Reiter finden sich schnell zurecht.
- 1 Boot aus Aluminium. An dem verbeisst sich auch der grösste
Alligator. Für Ihre Sicherheit ist bestens gesorgt: auch die Schwimmwesten sind
aus Stahl... Spass beiseite: Mit unserem Metallboot unternehmen wir Ausflüge auf
den grösseren Baías.
- 1 Jeep, ca. 50 jährig, voll funktionsfähig. In den besten Jahren
gewissermassen. Über die Jahre hinweg hat er sich hier gut eingelebt. Er kennt
das Gelände wohl besser als sein Fahrer. Vor allem kennen die Tiere ihn. Man hat
sich aneinander gewöhnt. Niemand fliegt mehr davon, wenn der Jeep kommt. Und der
schärfste Bulle der Herde stellt sich ihm gerne herausfordernd in den Weg. Eine
bestimmte Verwandtschaft ist unverkennbar: Der Jeep kann stur sein wie ein
Ochse. Ob und wann Sie fahren, bestimmen nicht Sie, sondern er. Wie alle anderen
Lebewesen ist er empfänglich für Zärtlichkeiten. Sanftes Streicheln der
Kühlerhaube, ein kameradschaftlicher Klaps auf die hinteren Kotflügel fördert
Selbstbewusstsein und Leistungswille mehr als Öl und Benzin. Seine Macken darf
er sich durchaus leisten. Gerade weil er vor fünfzig Jahren als robustes
Stahlross gebaut wurde, versieht er seinen Dienst als Geländewagen immer noch -
im Pantanal, wohlverstanden. Er hat viele Nachkommen überlebt: Die meisten
heutigen 4x4-Wagen sind zu leicht gebaut und haben Motoren und Getriebe, die
niemand selber reparieren kann. Der Pantanal fordert von einem Geländefahrzeug
einfach alles - auch von seinem Besitzer. So was wie unser Jeep wird nicht mehr
gebaut! |